725 Jahre Stadtrechte Windecken
Rückblick auf das große Stadtjubiläum: Geschichte der Stadterhebung 1288, historische Meilensteine und die Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres 2013.
5. August 1288: Die Verleihung der Frankfurter Stadtrechte
Am 5. August 1288 erhörte König Rudolf von Habsburg eine Bitte des „edlen Herrn Ulrich von Hanau“. Mit königlicher Urkunde erhob er das damalige „oppidum Wunecke“ zur Stadt und verlieh ihr dieselben Freiheitsrechte, deren sich die Bürgerschaft zu Frankfurt erfreute.
Bereits in der Mitte des 9. Jahrhunderts als Tezelenheim erstmals urkundlich erwähnt, bauten die Herren von Hanau ab 1262 auf dem Bergsporn an der Nidder die Burg Wunecke. Als Residenz der Herren (ab 1429 Grafen) von Hanau erlebte Windecken eine glanzvolle Blütezeit. Das im Jahr 1520 erbaute alte Rathaus am Marktplatz legt bis heute eindrucksvoll Zeugnis von diesem Wohlstand ab.
Wie Windecken sein 725-jähriges Jubiläum feierte
Unter maßgeblicher Mitwirkung der Vereinsgemeinschaft Windecken und aller Vereine wurde das Jahr 2013 zu einem unvergesslichen Ereignis.
Theater: Der Hexenprozess
Eindrucksvolle historische Theateraufführungen ließen die dramatischen Kapitel der Stadtgeschichte vor authentischer Kulisse lebendig werden.
Großes Bürgerpicknick
Hunderte Windeckerinnen und Windecker kamen auf den Festwiesen zusammen, teilten Speisen und feierten das bunte Miteinander aller Generationen.
Stadtmauer & Nachtwächter
Führungen entlang der mittelalterlichen Ringmauer, geschichtliche Vorträge und musikalisch begleitete Rundgänge mit den Nachtwächtern durch die Altstadt.
Der historische Festzug
Der Höhepunkt des Festwochenendes am 29./30. Juni: Alle Vereine zogen in historischen Gewändern durch die festlich geschmückten Gassen zum Marktplatz.
Mehr über die Geschichte der Vereine erfahren?
Entdecke die vollständige Chronik der Vereinsgemeinschaft Windecken e.V. von den Anfängen 1980 bis zur Gegenwart.
